Es gibt kaum eine Sportart, in der mentale Stärke nicht wichtig wäre. Tennis ist ein absoluter Kopf-Sport. Wer auf dem Platz nicht konzentriert die richtigen Entscheidungen trifft, seine Bewegungsabläufe nicht prfekt visualisieren, korrigieren und neu programmieren, die Psycho-Angriffe des Gegners nicht erkennen und für sich nutzen, negative Gedanken aus dem Spiel raushalten, Wut kompensieren, und Störungen ignorieren kann, wird im Match schnell selber zum Spielball.

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                        Mit Ritualen die Konzentration vebessern

Rituale sind festablaufende, vorgefertigte Handlungsabläufe. Dabei werden bestimmte Bewegungsabläufe in einem festen Rhythmus wiederholt. Der Spieler folgt einem bestimmten, immer wiederkehrenden Handlungsschema.

 

Bedeutung von Ritualen
Rituale verleihen Stabilität und Sicherheit. Sie vermitteln Halt und Selbstvertrauen. Sie erleichtern die Bewältigung von Stress-Situationen und stärken die Konzentrationsfähigkeit. Mit festen Ritualen können wir uns zudem gezielter auf die Ausführung unserer Schläge vorbereiten.
 

Generell kann man sagen: Je besser die Spieler, desto mehr Rituale haben sie. Topspieler verhalten sich fast immer gleich, weil sie, egal wie ihre Leistung ist, festen erworbenen Bewegungsmustern folgen. Rituale lenken unsere Aufmerksamkeit weg von der Bedeutung des Punktes. Sie helfen uns, Druck besser zu bewältigen. Sie sind eine Art innerer Rhythmusgeber.

 

Baue stabile Rituale auf, die du nach bzw. vor jedem Ballwechsel wiederholst. Das Schläger drehen bei Roger Federer beim Return, das lange Prellen des Balles vor dem Aufschlag bei Novak Djokovic, das Streichen durch die Haare bei Rafael Nadal, die kleinen Hopser vor jedem Aufschlag bei der Wimbledonfinalistin Marion Bartoli, all diese Dinge sind Rituale, die den Spielern helfen, konzentrierter zu Werke zu gehen.


Tipp: Aufschlagritual
Schaue kurz auf das gegnerische Aufschlagfeld und entscheide dich, was du für einen Aufschlag machen willst. Beginne dann die Aufschlagbewegung, in dem du den Ball mit der linken Hand mehrmals immer in der gleichen Geschwindigkeit und Häufigkeit auf den Boden prellst. Das macht locker und hilft dabei sich zu konzentrieren.

Das Prellen vor dem Aufschlag steigert die Konzentration

 

Tipp: Return-Ritual
Stelle dich zum Return breitbeinig hin und gehe dabei tief in die Knie. Wippe in dieser Position ein paar Mal hin und her, und beobachte dabei die Aufschlagbewegung des Gegners und den Ball. Mit diesem Ritual signalisierst du dem Gegner selbstbewusst: Ich bin bereit deinen Aufschlag zu bekommen.


Tipp: Fehlermanagement
Gewöhne dir nach jedem Fehler an, tief durch den Mund auszuatmen und zähle dabei bis fünf. Richte deinen Blick auf deine Schlägersaite, und zupfe die Saiten mit den Händen zurecht. Dieses Ritual wirkt entspannend und hilft Stress leichter abzubauen.


Tipp: Beobachte die Rituale des Gegners
Wenn Spieler nervös oder emotional aufgebracht sind, fangen sie oft an, ihre Rituale zu verlassen. Ein typisches Verhalten ist das „Rushen“. Der Spieler wird hektisch und lässt sich keine Zeit mehr, um den nächsten Ballwechsel gut vorzubereiten. Wenn du Abweichungen von bisherigen Ritualen bei deinem Gegner feststellst, weißt du, dass er innerlich „aufgewühlt“ ist. Vielleicht sind deine Rituale anders als die hier vorgestellten. Das ist okay. Das Wichtige ist nicht die Art der Rituale, sondern dass man überhaupt welche hat und sie kontinuierlich ausführt. Folge beständig deinen Ritualen, und du wirst konzentrierter sein und konstanter spielen.
 

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